EXKURSION: Bregenzerwald
27. - 30. Mai 2026 - Bregenzerwald Österreich
Vom 27. bis 30. Mai 2026 führte die Netzwerkfahrt von Generation N in den Bregenzerwald. Ziel der Reise war es, neue Einblicke in moderne Handwerksbetriebe, innovative Produktionsprozesse und erfolgreiche Formen der Zusammenarbeit zwischen Handwerk, Gestaltung, Bildung und Wirtschaft zu gewinnen.
Bereits am ersten Tag standen mit IMA Schelling und Blum zwei international erfolgreiche Unternehmen auf dem Programm. Bei IMA Schelling erhielten die Teilnehmenden Einblicke in moderne Maschinen- und Anlagentechnik sowie in innovative Fertigungslösungen für die Holz- und Möbelindustrie. Bei Blum standen insbesondere die Produktion, die Unternehmensphilosophie und die hohe Innovationskraft des Unternehmens im Mittelpunkt.
Ein weiteres Highlight war der Besuch der Tischlerei Rüscher. Die Werkstatt, die durchdachten Arbeitsabläufe und die konsequente Verbindung von Funktionalität und Gestaltung hinterließen einen besonderen Eindruck. Der Betrieb wurde vom Fachmagazin DDS mit dem Titel „Meine wunderschöne Werkstatt 2025“ ausgezeichnet.
Auch die Werkraumschule Bregenzerwald und der Werkraum Bregenzerwald waren wichtige Stationen der Reise. Hier wurde deutlich, wie eng Bildung, Nachwuchsförderung, Handwerk, Architektur und regionale Wirtschaft miteinander verzahnt sind. Besonders die starke Vernetzung der Betriebe und Institutionen zeigte, welchen Stellenwert gemeinsamer Austausch und Zusammenarbeit für die Entwicklung des Handwerks haben können.
Weitere spannende Einblicke bot Clarissakork. Das Unternehmen zeigte die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten des Werkstoffs Kork und überzeugte mit einem nachhaltigen Ansatz, innovativen Produkten und einer außergewöhnlichen Architektur. Beim Besuch von Martin Bereuter von Hirnholz Bregenzerwald wurde das enge Zusammenspiel von Handwerkern, Planern und weiteren Akteuren der Region nochmals besonders deutlich.
Den Abschluss der Exkursion bildete der Besuch des Käsekellers in Lingenau der KäseStrasse Bregenzerwald. Auch hier zeigte sich, wie erfolgreich regionale Zusammenarbeit und gemeinschaftliche Strukturen funktionieren können.
Die Reise bot den Teilnehmenden zahlreiche neue Perspektiven, wertvolle Kontakte und viele Impulse für die eigene Arbeit und die weitere Entwicklung des Netzwerks. Ermöglicht wurde die Exkursion unter anderem durch die Unterstützung der Behrens Gruppe beziehungsweise Nesseler Holz sowie der Innung Tischler Sachsen-Anhalt. Mit vielen neuen Ideen und Eindrücken kehrte die Gruppe anschließend nach Sachsen-Anhalt zurück.






























